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Café Littéraire

Freizeit und Unterhaltung, Konferenz/Vortrag, Lesen Um Châtelaillon-Plage
  • Nach dem Vorbild der mittlerweile symbolträchtigen Pariser Literaturcafés, in denen man sich gerne trifft, um zu entdecken und sich auszutauschen, zu träumen, sich inspirieren zu lassen und kreativ zu sein, treffen Sie sich mit uns im "Café du voyageur", um sich über Ihre Lieblingslektüre auszutauschen.

  • Die Postkarte / Anne BEREST - Ed. Grasset - Prix Renaudot des lycéens 2021

    Zusammengefasst:
    "Es war im Januar 2003. In unserem Briefkasten, inmitten der traditionellen Weihnachtskarten, befand sich eine seltsame Postkarte. Sie war nicht unterschrieben, der Verfasser hatte anonym bleiben wollen. Auf der einen Seite war die Opéra Garnier zu sehen, auf der anderen die Vornamen der Großeltern meiner Mutter, ihrer Tante und ihres Onkels, die 1942 in Auschwitz gestorben waren.20 Jahre später...
    Die Postkarte / Anne BEREST - Ed. Grasset - Prix Renaudot des lycéens 2021

    Zusammengefasst:
    "Es war im Januar 2003. In unserem Briefkasten, inmitten der traditionellen Weihnachtskarten, befand sich eine seltsame Postkarte. Sie war nicht unterschrieben, der Verfasser hatte anonym bleiben wollen. Auf der einen Seite war die Opéra Garnier zu sehen, auf der anderen die Vornamen der Großeltern meiner Mutter, ihrer Tante und ihres Onkels, die 1942 in Auschwitz gestorben waren.20 Jahre später beschloss ich, herauszufinden, wer uns diese Postkarte geschickt hatte. Mit der Hilfe meiner Mutter stellte ich Nachforschungen an. Ich untersuchte alle möglichen Hypothesen, die sich mir boten. Mit Hilfe eines Privatdetektivs und eines Kriminologen befragte ich die Bewohner des Dorfes, in dem meine Familie verhaftet worden war, und setzte Himmel und Hölle in Bewegung. Und ich habe es geschafft. Die Ermittlungen führten mich hundert Jahre in die Vergangenheit. Ich verfolgte das romanhafte Schicksal der Rabinowitschs, ihre Flucht aus Russland, ihre Reise nach Lettland und dann nach Palästina. Und schließlich ihre Ankunft in Paris, mit dem Krieg und seiner Katastrophe. Ich habe versucht zu verstehen, wie meine Großmutter Myriam als Einzige der Deportation entging. Und die Geheimnisse um ihre beiden Ehen zu lüften. Ich musste mich in die Geschichte meiner Vorfahren einarbeiten, wie ich es bei meiner Schwester Claire für mein vorheriges Buch Gabrièle getan hatte. Dieses Buch ist sowohl eine Untersuchung, der Roman meiner Vorfahren, als auch eine Initiationssuche nach der Bedeutung des Wortes "jüdisch" in einem säkularen Leben."
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  • der 9. April 2022 von 15:30 bis 17:30